Wandern für Fortgeschrittene oder Sportabzeichen unter erschwerten Bedingungen

Freitagmorgen, 8:17 Uhr, wir warten auf unseren Zug und er kommt nicht. Zwanzig Minuten Verspätung sagt die freundliche Stimme aus dem Lautsprecher. Sofort wird auf den Reiseplan geschaut, wird knapp! Dann doch endlich in Hannover angekommen, hetzen wir zum anderen Gleis.
Frage an Klause: können wir den Sprint für´s Sportabzeichen nutzen?

Im Zug Richtung Köln werden erst einmal die Gastgeschenke für Susanne, Volker und Felix verpackt. Dichten für Susannes Karte steht als nächstes auf dem Programm, danach erst mal eine Dose Prossecco. Von Köln nach Euskirchen lief alles reibungslos, aber in Euskirchen war wieder einmal sprinten angesagt. Endlich in Bad Münstereifel angekommen haben uns Susanne und Volker in Empfang genommen. Nach einem lustigen Nachmittag und Abend, der ziemlich lang war, hatten wir eine interessante Nacht. Rotweinwanderweg und Teufelsloch standen am nächsten Morgen auf dem Programm. Die Tour war schon sehr anspruchsvoll. Schmale Wanderwege mit „extremen“ Steigungen und „unendlichen“ Tiefen meisterten wir souverän. Am Teufelsloch wurden wir für die Strapazen belohnt. Ein unglaubliches Bild bot sich! Der Blick ging über glatte Felswände und in herbstliche Farben gestimmte Wälder. Die Sonne meinte es besonders gut mit uns. Nach einem kurzen Abstieg und einem längeren Aufstieg erreichten wir die Burg. Und wieder ein wunderschöner Blick über die Täler! Dann endlich eine verspätete Mittagspause mit Zwiebelkuchen und Federweisser. Nach einem kurzen Abstecher auf ein Weinfest fuhren wir mit etwas lahmen Beinen zur Jugendherberge zurück. Der Abend in unserem „Stammlokal“ war wieder sehr fröhlich, und nach einer Massage von Susanne war der Abend diesmal etwas kürzer. An unserem Abreisetag wurde schon für das nächste Jahr geplant. Nach einer launigen Zugfahrt ohne Sprinteinlagen kamen wir ziemlich müde wieder zu Hause an.

Wir alle, von Nummer 1 bis Nummer 8, freuen uns auf das nächste Mal, wenn wir Nummer 5 wieder besuchen können.

geschrieben von Ruth Schröder im November 2011

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